Mit Präzision, Ausdruck und grossem Kampfgeist präsentierte sich die RLZO Akro Damen
Trio mit Emma Fischler (16, aus Jonschwil), Fabia Schloss (17, aus Schachen) und Alyssia
Solidoro (17, aus Gossau) am World Cup in Puurs (Belgien) auf internationaler Bühne. Als
aktuell einziges Schweizer Seniorinnen-Trio auf diesem Niveau leisten sie Pionierarbeit für
die Schweizer Sportakrobatik und setzen wichtige Impulse für die Entwicklung der Disziplin.
In einem äusserst starken und dicht besetzten Teilnehmerfeld mit Teams aus Aserbaidschan,
den USA, Grossbritannien, Belgien sowieso neutralen Athletinnen aus Russland, traf das Trio
auf die Weltspitze – entsprechend hoch war das Niveau. Die Schweizerinnen zeigten in
beiden Übungen einen selbstbewussten Auftritt und überzeugten insbesondere mit ihrer
Ausführung und Artistik, die bereits auf gutem internationalem Niveau liegen.
In der Balance-Übung gelang eine ausdrucksstarke und stabile Darbietung. Auch in der
Dynamic-Übung präsentierte sich das Trio mutig, musste jedoch bei einem Aufgang einen
kleinen Fehler hinnehmen.
In der Gesamtwertung verpasste die Gruppe zwar den Finaleinzug, sicherte sich jedoch ein
weiteres wichtiges Qualifikationsresultat für die Weltmeisterschaften Ende September 2026
in Pesaro (Italien). Um sich im direkten Vergleich mit der Weltspitze weiter nach vorne zu
arbeiten, wird in den kommenden Monaten insbesondere die Erhöhung des
Schwierigkeitsgrades im Fokus stehen.
Der Blick richtet sich klar nach vorne: Mit den gesammelten Erfahrungen und dem klaren
Ziel vor Augen arbeitet das Trio weiter an der Feinabstimmung ihrer Programme.
„Dieser Wettkampf hat uns gezeigt, dass wir auf diesem Niveau mithalten können.
Gleichzeitig wissen wir, woran wir noch arbeiten müssen – und genau das motiviert uns für
die kommenden Monate“, so Oberpartner Emma Fischler nach dem Wettkampf.



