An den Berner Kunstturnerinnen Tage (BKT) vom 25./26. April 2026 in Utzenstorf und den Aargauer Meisterschaften (AM) in Möhlin eine Woche später nahmen die Turnerinnen P1-P6E der Turnakademie teil. Das Ziel der beiden Meisterschaften war es, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln und neue Elemente zu präsentieren.
Berner Kunstturnerinnen Tage, Utzenstorf
Den Start für die Turnakademie am Samstag in Bern machten die Turnerinnen der Kate-gorie P3. Sophie Rozenberg überzeugte mit einem gelungenen Mehrkampf und der besten Barrenübung ihrer Kategorie und konnte sich somit die Bronzemedaille umhängen lassen. Nach einer längeren Verletzungspause durfte sich Aliah Zimmermann mit einem soliden Wettkampf über den 8. Rang mit Auszeichnung freuen. Dicht gefolgt platzierte sich Naima Uhlmann auf dem 9. Rang. Ihr glückte die Balkenübung nicht wie gewünscht, was ihr Punktetotal beeinflusste.
Für die Kategorie P4 starteten im Anschluss Rea Berisha und Soraya Köseoglu. Souverän gewann Rea die Goldmedaille im Mehrkampf. Sie turnte an jedem Gerät den höchsten Schwierigkeitsgrad ihrer Kategorie. Hervorzuheben gilt die Bestnote 13.200 am Sprung. Auch Soraya erzielte eine hohe Sprungnote und durfte sich über die Bronzemedaille freuen. Loana Uhlmann turnte in Bern zum ersten Mal im P5A und platzierte sich mit ei-nem für sie durchzogenen Wettkampf auf dem 10. Rang.
Im P6J war Kira Rimann als einzige Teilnehmerin der Turnakademie Wil am Start. Ihr ge-langen technisch anspruchsvolle Übungen. Sie präsentierte eine starke Bodenübung und einen gelungenen Sprung und erturnte am Barren mit 11.100 die Bestnote. Souverän konnte sie den Sieg in Bern erzielen.
Am Sonntag turnten Veronika Mandic, Svea Scherrer und Lilith Knellwolf in der Kategorie P2. Veronika gelang ein toller Wettkampf an allen Geräten und wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Svea musste leider Stürze am Balken verzeichnen, trotzdem gelang ihr eine Rangierung in den Auszeichnungen mit dem elften Platz. Lilith beendete den Wettkampf auf dem 20. Platz.
Aargauer Meisterschaften, Möhlin
Am frühen Samstagmorgen turnte Loana Uhlmann im P5A. Sie konnte sich gut präsentieren, was ihr den starken 10. Rang und eine Auszeichnung einbrachte.
Am Mittag waren im P4 Rea Berisha und Soraya Köseoglu am Start. Wiederum bewies Rea ihre Formstärke und wurde mit mehr als einem Punkt Vorsprung auf die Zweitplatzierte zur Siegerin gekrönt. Dies mit Höchstnoten am Sprung und Barren. Soraya gelang der Wettkampf leider nicht wie gewünscht, sie musste sich mit dem elften Platz zufriedengeben.
Am späteren Nachmittag waren Melissa Köp und Kira Rimann im P6J sowie Valeska Bro-chier im P6A an der Reihe. Melissa Köp gelang nach einer Verletzungspause ein erfolg-reicher Wettkampf mit dem guten 5. Rang inklusiv Auszeichnung. Sie zeigte ruhige und präzisen Darbietungen. Trotz einem guten Start am Barren mit der besten Note inner-halb des Teilnehmerinnenfeldes, glückte Kira der weitere Wettkampf nicht. Sie verzeich-nete am Balken und Boden Stürze und konnte sich dann beim letzten Gerät, dem Sprung, wieder auffangen. Somit musste sie sich mit dem siebten Rang zufriedengeben. Für Valeska Brochier waren die Aargauer Meisterschaften der erste Wettkampf dieser Saison. Sie startete im P6E, wo ihr eine schöne Bodenübung gelang. Schlussendlich konnte sie sich die Bronzemedaille umhängen lassen.
Am Sonntag waren die Mädchen vom P2 an der Reihe. Wiederum zeigte Veronika Mandic einen tollen Wettkampf und durfte sich über den 9. Diplomrang freuen. Dicht gefolgt auf Rang 12 von Svea Scherrer, welche einen starken Barren und Sprung zeigte. Lilith Knellwolf erturnte den 25. Rang.
Sophie Rozenberge zeigte auch in Möhlin ihre Formstärke an allen vier Geräten und be-legte mit einem starken Wettkampf den siebten Diplomrang im P3. Vier Plätze dahinter platzierte sich Naima Uhlmann, welche sich zum letzten Wettkampf in Bern beträchtlich steigern konnte. Auch Aliah Zimmermann durfte sich über einen soliden Wettkampf freuen und wurde 14.
Gratulation und Dank
Die Turnakademie gratuliert allen Turnerinnen zu ihren Leistungen und Erfolgen an den beiden Wettkämpfen. Ein grosses Dankeschön geht an das Trainerteam Kakhi Shukakidze und Polina Miller, ohne deren professionelle Arbeit und Unterstützung, immer fokussiert auf die individuellen Förderungen der einzelnen Turnerinnen, diese Leistungen nicht möglich gewesen wären. Ebenfalls ein Dankeschön geht an alle, die an der Organisation und Planung der Wettkämpfe beteiligt waren. Nun gilt der Fokus den Vorbereitungen auf die kommenden Anlässe. Bereits in zwei Wochen sind die Athletinnen an den Zürcher Kunstturnerinnetagen am Start. Hopp Turnakademie!




